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Das Triftwesen an der großen Erlauf

Ansprechpartner: Stefan Hackl


Die erste Erwähnung der Erlaufschwemme: Zum Transport aus den unwegsamen Wäldern des Ötschergebietes bediente man sich der bereits seit dem Mittelalter bekannten Möglichkeit das Holz auf den dort verlaufenden Flüssen der Großen Erlauf und Pielach zur Donau zu schwemmen. Im Jahre 1715 schloss das Kloster Gaming unter Abt Cristelli mit dem Klosterneuburger Schiffmeister Langstöger einen Kontrakt, auf Grund dessen bereits Schwemmversuche auf der Erlauf von den Tormäuern flussabwärts stattfanden. Am 10. Juni 1718 wurde neuerlich ein Kontrakt geschlossen, diesmal zwischen dem Kloster Gaming und den Grafen Wolf Auersperg zu Purgstall, Sinzendorf und Braun einerseits und Schiffmeister Langstöger andererseits, auch dieser den Schwemmbetrieb auf der Großen Erlauf zur Brennholzversorgung der Reichshauptstadt Wien betreffend. Wie weit von diesen Verträgen gebrauch gemacht wurde und ob dies bereits der Beginn einer kontinuierlichen Brennholzversorgung Wiens war, ist fraglich. Nur im Jahr 1732 ist ein Schwemmbetrieb in den Tormäuern nachweisbar. Verantwortlicher Franz Wiesenhofer 3251 Purgstall/Erlauf Mail: franzwiesenhofer@web.de

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