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Die Ybbs - Wirtschaftsfaktor, Landschaft, Lebensader

Ansprechpartner: Stefan Hackl


Die Ybbs hat ihren Ursprung in der Nähe des Wallfahrtsortes Maria Zell in der Steiermark. Dort ist sie noch unter dem Namen „Weiße Ois“ bekannt. In diesem Bereich ist der Fluss auch noch realtiv naturnah. Ab dem Ort Lunz am See trägt sie nur noch den Namen Ois. Ab dem Ort Göstling wird sie dann Ybbs genannt. Dort ist sie noch ein kleiner Fluss. Weiter schlängelt sie sich durch einen großen Teil der niederösterreichischen Eisenwurzen und trifft vor Waidhofen dann auf die „Kleine Ybbs“. Hier hat sie dann den Hauptteil ihrer Größe erreicht. Sie durchfließt die Gemeinde Sonntagberg, Kematen, touchiert Amstetten und Biberbach und fließt letztendlich im gleichnamigen Ort Ybbs an der Donau in die Donau. Die Länge des Flusses beträgt in etwa 135 km und bei durchschnittlicher Wassermenge fließen etwa 29m³/Sekunde in ihr. Insgesamt befinden sich an ihrem Lauf etwa 16 Kraftwerke. Im Laufe der Zeit hat sie eine tiefe Schneise ins Konglomeratgestein dieser Gegend geschnitten und an ihren Ufern bildeten sich viele Kavernen. Und so unsicher dieses Ufer auch aussieht, so ist es doch für die Menschen, die ihre Häuser fast gefährlich schwebend über dem Fluss gebaut haben, eine sichere Heimat geworden. Lange Zeit trennte der Fluss die beiden Herrschaftsgebiete Freising und Passau in unserer Gegend voneinander. Der Name Ybbs kommt übrigens von einer Variante eines alten mitteleuropäischen Dialektes. „Ibisa“ oder „ibai“ bedeutet Fluss.

Verantwortlicher
Agnes Zankl

Hier können Sie sich die gesamte Arbeit als PDF herunterladen!

 


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