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Zwei Galgen, zwei Kapellen

Ansprechpartner: Stefan Hackl


In alten Zeiten wurden die Richtstätten weithin sichtbar, das Landschaftsbild beherrschend, errichtet. Man wollte damit das Volk eindrucksvoll mahnend erinnern, zeitlebens den rechten Weg zu gehen, um nicht mit dem Henker und seinen Knechten schmerzhaft Bekanntschaft zu machen. Diese Richtstätten wurden mit noch heute gebräuchlichen Flurnamen bezeichnet, um die sich im Laufe der Jahrhunderte zahlreiche Galgensagen und Schauergeschichten rankten, die einst Großvater den Enkeln zu erzählen pflegte. Auch die Stadt Waidhofen an der Ybbs hat in ihrer nächsten Umgebung solche Flurnamen aufzuweisen, wie den „Gollbühel“ (Galgenhügel) am Fuße des Krautberges beim sogenannten „Schauer-Kreuz“ (nicht zu verwechseln mit dem erst viele Jahrhunderte später von Bürgermeister Großmann im Jahre 1848 erbauten heutigen Krautbergkreuz). Im Burgfried Waidhofens stand aber noch ein zweiter Galgen und zwar auf der heute noch sogenannten „Gangleiten“ (Galgenleiten) oberhalb des Schindergrabens in der Nähe des Hauptbahnhofes. Lage und Existenz dieser beiden Hinrichtungsstätten ist Hauptthema dieser Arbeit. Verantwortlicher Friedrich Richter

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