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Chronik der einklassigen Volksschule in Hubberg

Ansprechpartner: Stefan Hackl


Die Chronik umfasst den Zeitraum von 1832/33 bis zur Schulauflösung 1890. Der Chronist war in den letzten 10 Jahren Schulleiter und beschreibt daher diese Zeitspanne eingehend. Auf den Alltagsbetrieb der Schule wird kaum eingegangen. Dagegen werden besondere Ereignisse, die sich außerhalb des Schulalltages ereignet haben, detailliert wiedergegeben. So wird auch auf Feierlichkeiten, die der Schulleiter anlässlich von Jahrestagen oder aktuellen Ereignissen aus dem österreichischen Kaiserhaus veranstaltete, genau eingegangen. Daneben werden auch extreme Witterungsverhältnisse in dieser Chronik beschrieben. Ebenso sind die sozialen Spannungen, die zwischen dem Schulleiter, der aus Umfeld Wiens stammte und dem Ortsschulrates, dessen Mitglieder dem bäuerlichen Milieus angehören, ein breiter Raum gewidmet. Dieser Konflikt wurde aus der Sicht des Schulleiters, sehr emotionell ausgetragen. Die Ereignisse werden in der Chronik ausschließlich aus der Sicht des damaligen Schulleiters geschildert. Ungeachtet der vielleicht mangelnden Objektivität dieser Schrift, stellt diese Chronik ein Dokument über das Leben und die zwischenmenschlichen Beziehungen in der 2. Hälfte des 19. Jh. in einem kleinräumigen und daher überschaubaren Umfeld dar. Es zeigt aber auch die Schwierigkeiten und Probleme auf, mit denen der damaliger Schulleiter konfrontiert wurde.

Verantwortlicher
Dr. Herwig Reichenfelser

Hier gelangen Sie zur Chronik der einklassigen Volksschule in Hubberg von 1832/33 bis 1890.

 


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