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Schatzsuchergeschichten

Ansprechpartner: Stefan Hackl


Hier eine Auswahl:

Seine Freiheit war genommen. Er konnte nichts fühlen, sein Leben, so dachte er, sei gelaufen. 20 Jahre hatte er nun kein Tageslicht mehr gesehen. Weder seine Familie noch seine Bekannten konnten ihn von diesen Qualen befreien. Den Qualen der eisernen Maske. Plötzlich, eines Tages, wurde die Türe seines Verlieses geöffnet und ein Wärter trat ein. Er ging zum Gefangenen hin und sprach: „Ich kann dir helfen, deine Maske loszuwerden.“ Er griff in seine Tasche und holte einen Schlüsselbund heraus. Der Gefangene hörte ein Geräusch, das er seit 20 Jahren nicht mehr gehört hatte: einen Schlüssel im Schloss seiner Maske. Er spürte, wie sich die eiserne Maske von seinem Kopf löste. Seit 20 Jahren spürte er zum ersten Mal wieder sein Gesicht. Ein Gefühl, das er noch nie zuvor erlebt hatte, überwältigte ihn.

Der Wärter sprach: „Komm schnell, bevor uns jemand bemerkt, ich führe dich in die Freiheit!“ Als sie am Tor vor dem Gefängnis standen, hörten sie die Wächter schreien: „Haltet sie auf!“ Der Wärter zog wieder seinen Schlüsselbund aus der Tasche und sperrte die große Stahltür auf, die aus dem Gefängnis hinausführt. Als sie das Gefängnisgebäude bereits verlassen hatten, sank plötzlich der Wärter zu Boden. Eine Kugel drang in seine rechte Schulter. Später erfuhr der Mann, der gerettet worden war, dass sich der Wärter nur wegen ihm in das Gefängnis einschleusen ließ, nur um ihn zu befreien. Zirka zwei Jahre hatte es gedauert alles vorzubereiten. Der Wärter war derjenige, der ihn vor 20 Jahren verraten hatte.

von Judith, Peter G., Andreas R., Georg, Toni, Rene S.

Es geschah ungefähr vor einem Jahr, als der 16-jährige Manuel in der Scheune seiner Eltern rauchte. Damals hörte er ein Geräusch, das ihn so sehr erschreckte, dass er die Zigarette fallen ließ. Da er das Feuer nicht gleich bemerkte, breitete es sich rasend schnell aus. Manuel verlor das Bewusstsein und wurde in letzter Sekunde von seinem Vater aus den Flammen gerettet. Aber da war es schon zu spät und er hatte viele Brandwunden am ganzen Körper, vor allem im Gesicht. Als dies seine Freunde sahen, lachten sie und wollten nichts mehr mit ihm zu tun haben. Nun war er alleine und hatte keine Freunde mehr.

Er chattete öfters im Internet, weil ihn da niemand sehen konnte. Dort lernte er ein Mädchen namens Julia kennen, das genau so alt wie er war. Sie trafen sich jeden Tag im Chat und wurden immer bessere Freunde, bis sie sich schließlich ineinander verliebten. Julia wollte sich unbedingt mit Manuel treffen, aber er schämte sich sehr für sein Aussehen. Er überwand seine Angst und traf sich trotzdem mit ihr. Aber er kam mit einer Kapuze und Sonnenbrille zum Treffpunkt. Julia überredete ihm die Kapuze abzunehmen. Sie erschrak so sehr, dass sie davonrannte. Manuel fühlte sich noch schlechter als vorher.

Julia tat es leid und sie vermisste ihn sehr. Sie mailte ihm eine Nachricht, in der stand: „Es tut mir sehr leid, das ich davon gerannt bin!!!!! Es ist mir egal, wie du aussiehst, ich will dich nur wiedersehen. Bitte verzeih mir!!! In Liebe Julia“

Nach einer Woche trafen sie sich wieder und waren sehr glücklich miteinander. Nun war Manuel nicht mehr einsam und er fühlte sich wohl in seiner Haut.

von Eve, Daniel K, Mel, Bine

“Was für ein fürchterlicher Gestank!“, dachte sich Karlchen, als er den Kopf aus dem Wasser reckte. Karlchen war eine kleine Forelle, die mit ihrer Familie in einem kleinen verschmutzten Teich lebte. In der Nähe des Teiches befand sich ein Abwasserrohr, aus dem täglich Schmutz und Abwasser aus der Stadt kam. „Ich halte das nicht mehr länger aus!“, beschwerte sich die Mutter. „Gestern schwamm sogar ein alter Autoreifen!

Das Wasser, das vom Bach aus den Bergen kommt, war immer kühl und rein. Dort oben muss es etwas Besseres geben als diesen Tümpel hier!“ Am nächsten Morgenbrachen sie zum schönen Alpensee auf. Als erstes mussten die Forellen gegen die Strömung ankämpfen. Karlchen zog es wieder hinunter, doch sein Vater konnte ihn gerade noch festhalten. Danach wurde der Bach ruhiger und die Forellenfamilie kam schneller voran. Plötzlich wurde das Wasser um Karlchen ruhiger. Dann wurde es still. Nur mehr das Rauschen des Baches war zu hören. Auf einmal fuhr etwas Spitzes in das Wasser und schnappte nach Karlchens Schwester. „Ein Fischreiher!“, schrie der Vater. „Schnell weg hier!“ So schnell sie konnten flitzten sie die Strömung hinauf. Glücklicherweise kam keiner der Fische zu Schaden, nur der Fischreiher kam mit einem verbeulten Schnabel davon.

Kurz danach kamen sie zu einer Abzweigung. Ein Weg führte nach links und einer nach rechts. Sie entschieden sich für den linken Weg. Der Bach schlängelte sich zwischen Felsen und Gerümpel hinauf. Später wurde der Bach etwas breiter. Ein paar Meter weiter oben wirbelte auf einmal Sand herum. Die Forellenfamilie merkte, dass etwas nicht stimmte. Plötzlich schnellte eine finstere Gestalt aus einer Höhle. Sofort bemerkte der schlaue Vater, dass ein Hecht es auf sie abgesehen hatte. „Schnell, sucht ein Versteck!“ Karlchen flitzte den Bach hinauf, bis sie zu einer Felsspalte kamen. „Sofort hinein!“, brüllte Karlchens Schwester. In Windeseile flüchtete die ganze Familie in die Spalte. Der Hecht schoss gegen die Wand, aber er passte nicht in das Versteck. „Wir müssen weiter! Wir haben keine Zeit!“ Karlchen und seine Familie schwammen weiter hinein, bis sie zu einem Seitengang kamen. Die Strömung führte dort schnell hinab und sie kamen ins Freie. Nicht weit darunter wurde der Bach zu einem reißenden Fluss. Der Fluss spülte sie tiefer hinunter und plötzlich war es wieder ganz ruhig. Vor sich sah er grüne Wasserpflanzen, klares blaues Wasser, viele spielende Wassertiere und keinen Schmutz. Jetzt war ihm klar.

Sie waren am Ziel! Seine Eltern und Geschwister bemerkten es auch langsam und freuten sich über ihr Glück. „Dieser Alpensee ist mir tausendmal lieber als jeder Schatz der Welt!“, meinte Karlchen und erkundete das neue Paradies.

von Felix, Jahn, Karl, Manuel, Engelbert

Eines Tages hörten wir in der Schule eine Geschichte über einen Schatz in der Tiefe des Pazifischen Ozeans. Aber als der Lehrer das vorlas, hörten Diebe mit. Nach der Schule wollten wir den Schatz bergen. Wir fragten einen verrückten Professor, ob er uns ein U-Boot bauen könnte. Nach einigen Tagen kamen wir wieder. Im Labor stand das U-Boot, darin hatten vier Personen Platz und es hatte Greifarme. Die Diebe stiegen in der Nacht heimlich in das U-Boot und versteckten sich darin. Als wir in die Tiefe tauchten, entdecken wir eine versunkene Stadt, sie hieß ATLANTIS. Wir entdeckten den Schatz und holten ihn. Neugierig öffneten wir die Kiste. Plötzlich kamen die Diebe hervor und nahmen den Schatz. Es war die Krone von ATLANTIS. Weil die Diebe die Krone stehlen wollten, brach plötzlich die Stadt zusammen. Eine Riesenschlange tauchte auf und setzte sich auf das Panzerglas. Sie verschlang die Diebe und so war der Schatz von ATLANTIS gerettet.

von Gabriel, Alex, Berni, Peter, Raphael

Tobias, ein 19-jähriger Junge, ging ins Seebad schwimmen. Er fuhr mit einem Tretboot hinaus. Das Tretboot hatte eine Rutsche, daher konnte er ins Wasser hineinrutschen. Nach einer Weile sprang Tobias ins Wasser, er tauchte bis zum Boden und fand ein Foto. Sofort machte er sich auf den Weg an die Oberfläche und kletterte ins Boot. Dann begutachtete er das Foto und stellte fest, dass ein Mädchen darauf zu sehen ist. Tobias drehte das Foto um und sah eine Adresse. Er nahm sich vor zu dem Haus zu fahren. Als er am Ufer war, hängte Tobias das Boot an. Er lief zu seinem Fahrrad und fuhr die Straße entlang zum Haus des Mädchens.

Als Tobias ankam klingelte er an der Tür. Nach einer Weile öffnete eine Frau und sagte: „Hallo!“ Tobias sprach: „Wohnt dieses Mädchen hier?“, und zeigte auf das Foto. „Ja, das ist meine Tochter Ilse!“, waren ihre Worte. Tobias rief: „Kann ich Ilse bitte sprechen?“ Mit einem freundlichen Lächeln auf der Lippe meint sie: „Ja, ich hole sie vom Zimmer!“ Ilse lief die Treppe hinunter. Als sich nun ihre ersten Blicke trafen, waren sie sofort wie von einem Blitz getroffen und es war Liebe auf den ersten Blick. „Möchtest du mit mir in mein Zimmer mitkommen?“, fragte Ilse. Beide gingen ins Zimmer. Ilse fragte interessiert: „Wie heißt du?“ Er antwortete: „Ich heiße Tobias Himmelbauer!“ Und die beiden setzten sich auf den Boden und kamen sich immer näher und küssten sich. Tobias und Ilse trafen sich nun täglich am See. Von nun an lebten sie glücklich.

von Nora, Karina, Corina, Andreas, Adrian

Verantwortlicher Schülerinnen und Schüler der HS Lunz am See/See

 


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