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CCC-Methode

Ansprechpartner: Stefan Hackl


Als eine der wesentlichen Aufgaben im Projekt CCC galt es, einen neuen Ansatz für Regionalentwicklung basierend auf dem immateriellen Kulturerbe zu entwickeln. Dies geschah unter intensiver Zusammenarbeit aller 10 Projektpartner. Im Folgenden findet sich eine Kurzdarstellung der so genannten „Strategie zur Inwertsetzung des Immateriellen für eine nachhaltige Regionalentwicklung“ bzw. kurz „CCC-Methode“:

Schritt 1 – Erheben des immateriellen Kulturerbes:

Oft ist das immaterielle Kulturerbe einer Region so selbstverständlich, dass es nur schwer ersichtlich ist. Dazu zählen insbesondere die Talente, Fähigkeiten, das Wissen, die Mentalität usw. der Menschen.

Schritt 2 – Visionsentwicklung:

Basierend auf den Stärken des erhobenen immateriellen Kulturerbes gilt es, ein starkes Bild einer positiven, wünschenswerten Zukunft zu entwickeln, das vorgibt, wo man in 15 – 20 Jahren sein möchte.

Schritt 3 – Planen des Prozesses:
Es wird festgelegt, mit welchen Schritten und bereits existierenden Ressourcen die Vision erreicht werden kann. Ein grober Management- und Organisationsplan beinhaltet relevante Schritte, Schlüsselpersonen und –institutionen, grobe Kostenschätzungen und vieles mehr.

Schritt 4 – Umsetzung des Prozesses:
Ein besonders wichtiger Schritt hierbei ist die Bewusstseinsbildung innerhalb der Region für das Potenzial, das das immaterielle Kulturerbe birgt.

Schritt 5 – Übergabe des Prozesses:
Um die Inwertsetzung und daraus resultierende Wertschöpfung des immateriellen Kulturerbes nachhaltig in der Region sicherzustellen, ist es erforderlich, die Verantwortung für die weitere Entwicklung Schritt für Schritt einem Netzwerk (zB bestehend aus den Trägern des immateriellen Kulturerbes) zu übergeben.

Die CCC-Methode wendet sich insbesondere an Institutionen, Vereine und Gemeinden, die Regionalentwicklung betreiben und/oder ihr immaterielles Kulturerbe inwertsetzen möchten. Durch das Einbeziehen kultureller Ressourcen in die regionale Wirtschaft erhöht sie die Lebensqualität, steigert die wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit und stärkt die regionale Identität. Sie fördert das Entstehen innovativer und regionsspezifischer Produkte oder Wirtschaftsinitiativen.

Eine vollständige, englische Darstellung der "CCC-Methode" ist hier downloadbar oder kann gratis in Buchform bei der Eisenstraße Niederösterreich angefordert werden.

Kontakt, Bestellungen und weitere Informationen:
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E: doku@eisenstrasse.info

Weitere Informationen: www.culturalcapitalcounts.eu

 


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