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Schwarze Gräfinnen und Grafen

Ansprechpartner: Stefan Hackl


Zur Hochblüte der Eisenstraße haben sich die „Schwarzen Grafen“ durch ihren Fleiß, aber auch durch ihre Umsichtigkeit, als Produzenten und Händler Ansehen und Wohlstand in der Region erworben. Heute gibt es „im Sinne der historischen Eisenwurzen“ diese herausragenden Menschen immer noch, seien sie in der Wirtschaft, der Politik, der Wissenschaft und im gesellschaftlichen Leben hoch angesehen.

Schwarze Gräfinnen und Schwarze Grafen sind engagierte Persönlichkeiten. Sie übernehmen sichtbar eine Botschafterrolle und tragen daher zum Zusammenhalt und zur Entwicklung aktiv bei. Sie repräsentieren und kommunizieren aktiv den historischen Wirtschafts- und Kulturraum „Eisenwurzen“ und die gegenwärtige und zukunftsgerichtete Aufbereitung dieser Wurzeln, die „Eisenstraße“. Sie verbinden also Historisches mit Neuem.

Schwarze Gräfinnen und Schwarze Grafen dokumentieren durch ihr ideelles Engagement ihre Verbindung zur Region und ihren Zielen. Ihr Bekenntnis zu den Themen der Region ist im Gebiet der Eisenstraße Niederösterreich und darüber hinaus bekannt und mehrmals unter Beweis gestellt worden.

Ehrungsfeier am 25. November 2018:
Vier verdiente Persönlichkeiten kürte der Verein Eisenstraße Niederösterreich am 25. November 2018 im Rahmen der „Flammenden Familienweihnacht“ im Schloss Neubruck zu Schwarzen Grafen. Karin und Peter Bruckner von „Bruckners Bierwelt“ (Erzbräu) aus Gaming wurden ebenso geehrt wie der Eisenstraße-Almen und -Langlaufcup-Sprecher Berthold Schrefel aus Göstling an der Ybbs und die Green Care-Pionierin und ehemalige Direktorin der Landwirtschaftlichen Fachschule Gaming, Daniela Fux aus Scheibbs.

Opens external link in new windowFacebook-Fotoalbum mit vielen stimmungsvollen Bildern von Theo Kust/imagefoto.at

Schwarze Gräfinnen und Schwarze Grafen in der Eisenstraße Niederösterreich sind:

Leopoldine Adelsberger, Randegg
…ihr Einsatz als leidenschaftliche Landwirtin für die BioRegion Eisenstraße ist weithin bekannt. Als kreativer Kopf der Schmiedmost-Produzenten hat sie u.a. auch das neueste Produkt, die Schmiedperle, mitentwickelt. Sie trägt die Mostkultur mit Hirn und Herz in die Eisenstraße Niederösterreich hinaus. Gemeinsam mit ihrem Mann Adolf ist sie mit dem landwirtschaftlichen Betrieb Teil des zentraltouristischen Ausflugszieles Panoramahöhenweg und fungiert in der ARGE immer wieder als „kritischer Geist“, der die Gruppe auf Trab hält.

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Walter Albrecht, St. Anton an der Jeßnitz
... Als Erfinder und kreativer Geist bereichert er seit Jahren die Region Eisenstraße. Mit den Eisenstraße-Hörsesseln pflanzte er gemeinsam mit Partnern Kultur-Sitzmöbel in die Landschaft, die - sobald sich jemand niedersetzt - Geschichten erzählen. Selbst schrieb er österreichische Umweltgeschichte, als er die Hydroconnect-Wasserkraftschnecke samt „Fishlift“ erfand. Diese mittlerweile mit dem Staatspreis ausgezeichnete Innovation wird künftig in Neubruck erzeugt. So schließt sich der Kreis zum Industriepionier Andreas Töpper, mit dem Walter Albrecht nicht nur das Geburtsdatum teilt.

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Vzbgm. Willibald Bissenberger, Hollenstein an der Ybbs
…war und ist seit den 1990er-Jahren das Gesicht der Eisenstraße im Oberen Ybbstal. In seinem Heimatort war der ehemalige Vizebürgermeister der Gemeinde Hollenstein an der Ybbs maßgeblich an der Revitalisierung des Wentstein- und des Treffenguthammers beteiligt. Er stand hinter dem Glücksbringer- und Zwergerlschmieden und ersann das liebevolle „Spitzhiatl“-Maskottchen. Willi Bissenberger gilt als einer der ursprünglichsten Vernetzer in der Region.

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Karin und Peter Bruckner, Gaming
... Karin und Peter Bruckner haben am Grubberg in Gaming etwas zustandegebracht, was wenigen gelingt: Sie haben ein Ausflugsziel UND ein höchst erfolgreiches Produkt geschaffen: Bruckners Bierwelt und Erzbräu, zwei starke, authentische Marken. Peter und Karin Bruckner sind Erzbräu, sie verkörpern und leben ihr Produkt. Mit jeder Flasche und bei jeder Führung transportieren die beiden aber auch die große Vergangenheit und die Besonderheit der Region Eisenstraße mit, ein regionaler Shop stellt Spezialitäten der Region ins Schaufenster. Eines ihrer Topprodukte heißt „Schwarzer Graf“. Nun tragen sie selbst diesen Ehrentitel.

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Anita Eybl, Ybbsitz
...ihr starkes Engagement für die Region sucht seines Gleichen. Ob beim Eisenstraße-Laufcup, bei der Revitalisierung und dem Betrieb der Schauschmiede mit Gatten Sepp, ihrer 15-jährigen Tätigkeit als Regionalentwicklerin im Eisenstraße-Verein oder als Inhaberin des kreativen Reisebegleitservices "Rent a S.E.P.P. Sie lebt die Eisenstraße Niederösterreich und fördert tagtäglich dessen öffentliche Präsenz durch ihr Wirken.

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Sepp Eybl, Ybbsitz:
... Er ist der personifizierte Schmied. Sein kraftvolles Auftreten, seine markantes Äußeres und seine geradlinige Art vermitteln Gästen und Einheimischen die archaische Note des Schmiedens. In unzähligen Prospekten, TV-Dokumentation und Zeitungsreportagen fungierte er bereits als Aushängeschild für die Eisenstraße. Er ist aber viel mehr als der Schmied aus dem Bilderbuch, nämlich ein hochgradig innovativer Handwerker und Künstler, der nachhaltig Spuren hinterlässt – z.B. mit dem Wetterbaum oder dem Tor zur Eisenstraße.

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Prof. Reinhard Fahrengruber, Waidhofen an der Ybbs
…geht seinen Weg auf seiner Schiene, indem er den Stoff der Region in Geschichten verpackt; in Büchern, Drehbüchern und Filmen. Sein authentisches Wissen steckt im Eder Fritz, sein erworbenes Wissen in Schulfilmen. Er bringt ohne Projektitis und Fördersucht die Eisenstraße zu Menschen im Besonderen außerhalb der Region, die sonst nicht oder nur schwer erreichbar wären.

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Daniela Fux, Scheibbs
... Als Pädagogin und Direktorin prägte Daniela Fux jahrzehntelang die Landwirtschaftliche Fachschule Gaming, die unter ihrer Führung zum Bildungszentrum mit sozialem Schwerpunkt reifte. Ihre soziale, ehrenamtliche Ader brachte die Erlauftalerin nicht nur in der Schule, sondern auch stets für die Region ein. Schule und Region - das waren für sie stets zwei Pole, die ineinandergreifen, die sich gegenseitig brauchen und befruchten. In der LEADER-Region Eisenstraße baute Daniela Fux das Themenfeld Green Care komplett neu auf - und verband Soziales und Landwirtschaft. Das war eine Pioniertat, die weit über die Regionsgrenzen hinaus für Aufmerksamkeit sorgte.

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Bgm.i.R. KR Ing. Viktor Gusel, Göstling an der Ybbs
… vom Saulus zum Paulus, einst Mahner und Skeptiker ist er heute ein unverwechselbares Vorbild für Tatkraft. Wenn er aufsteht und dabei ist, dann steht er dazu und unternimmt, wie es von einem Unternehmer erwartet wird und einem Bürgermeister gut ansteht. Steinbachtal, Vorderhammer, Mendlingtal, Hammerherrenhaus Stixenlehen sind Meilensteine auf seinem Weg in der Eisenstraße.

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Bgm. Josef Hofmarcher, Ybbsitz
...als Präsident des "Ring der Europäischen Schmiedestätte", langjähriger Obmann-Stellvertreter der Eisenstraße Niederösterreich und Bürgermeister des "Schmiedezentrum Ybbsitz" transportiert er heimische Kultur und Handwerk und sensibilisiert als Organisator von einer Vielzahl an Schmiedeveranstaltungen (Ferraculum, Schmiedeweihnacht, Schmiedesymposium, etc...) die Öffentlichkeit für die Kunst des Schmiedens und das regionale Handwerk.

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Hans Karner, Gresten-Land
... Publizist, Politiker, Pionier: Johann Karner ist nur schwer in eine Schublade zu stecken, zu umfangreich und vielfältig fällt sein regionales Wirken aus. Als Eisenstraße-Gründungsvater und umtriebiger Gemeindevertreter steht er für touristisch-kulturelle Meilensteine wie den Alten Rauheisenweg, den Proviantwandertag oder den Meridianradweg. Als Lokalhistoriker und Journalist gräbt er nach wie vor die Geschichten des kleinen Mannes aus. Ganz besondere Verdienste hat er sich um die Aufarbeitung von Reformation und Gegenreformation in der Eisenwurzen erworben (Stichwort „Die Verwandten in Franken“).

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Herbert Landl, Hollenstein an der Ybbs
... trägt die Region durch sein Handwerk - der Schneiderei und Lodenerzeugung - mit Stolz in die Welt hinaus. Er ist in der Region omnipräsent und bei fast allen (Eisenstraße-)Veranstaltungen und -festen anzutreffend. Ständig am Grübeln, Ausprobieren und Weiterentwickeln, gehört er zu den kreativsten Köpfen der Region. Als Entwickler der Eisenstraße-Tracht und mit dem Familienbetrieb Loden Landl trägt er nachhaltig zur regionalen Wertschöpfung bei. Mit all seinem Wirken hat er die Marke „Eisenstraße“ in den letzen Jahren mit aufgebaut und ist ständig bemüht, diese an Kunden, Gäste und Freunde zu vermitteln.

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Monika Nahringbauer, Göstling an der Ybbs
... was wäre ein Eisenstraße-Wirt ohne Wirtin und was wären die Eisenstraße-Wirte ohne Monika Nahringbauer? Sie beeindruckt uns mit Charme und positiver Energie etwas zu schaffen anstatt krank zu reden. Mehrfachrolle der Frau? Sie steht trotz oder gerade wegen des traditionellen Familienbetriebs im Leben. Für die Gruppe der Eisenstraße-Wirte und aufgrund ihrer Persönlichkeit ist sie eine Schwarze Gräfin.

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Johann Obermüller, Ybbsitz
… setzt seit Jahren auf die Strahlkraft der Region. Als in den frühen Jahren der Eisenstraße Konturen sichtbar wurden, wurde die „Eiserne Zwetschke“ geboren, weitere Edelbrände folgten und die Brücke von Kultur zur Landwirtschaft war nachhaltig geschlagen. Er ist Marketingpionier mit Mut, Neues zu probieren, er ist von sich aus aktiv, geht aus der Region hinaus bis China und ist mit seinen Produkten ein exzellenter Botschafter der Eisenstraße.

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Ehrenobmann HR Dr. Berthold Panzenböck, Scheibbs
… ist mit Ruhe und Besonnenheit am Steuer. Sein juristisch sachlicher Verstand glättet in bewegten Zeiten manche emotionale Spitze aus. Offenheit und mit Interesse auf Menschen zugehen, das sind erstrebenswerte Tugenden für die weitere Entwicklung der Eisenstraße.

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DI Josef Plank, Reinsberg
.... ist das Wohl der Region stets ein Anliegen. Sein Herz schlägt besonders für den ländlichen und landwirtschaftlichen Bereich. Durch seine konsequente Haltung bei der Problemlösung und seine große Hilfsbereitschaft hat er seiner Heimatregion schon viele kleine und große Dienste erwiesen.

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Bgm. i. R. Kurt Pöchhacker, Gaming
... ist der Erbauer eiserner Brücken im Naturpark Ötscher-Tormäuer und hält ganz besonders in stürmischen Zeiten Balance, ob als ausgleichender Mediator oder als spontaner Zwischenobmann. Für das Erlauftal ist er Stabilitätsfaktor und der Beweis der Vereinbarkeit von Tourismus und Kultur, von Eisenstraße und Ötscherland.

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Karl Prüller, Reinsberg
... mit ihm sind Schnalle und Schranke, ferroArte, Burgarena und Sommeroper verbunden. Er verkörpert ein lebendig gewordenes Netzwerk von Kultur, Landwirtschaft, Gewerbe und Gemeinde. Die Kraft seiner Ideen schafft Neues, wo andere nur Wald und Steine sehen. Er lässt Zeitgeist zu und schöpft aus der Tradition. Die Identität von Reinsberg und der Eisenstraße ist mit ihm gewachsen.

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Vzbgm. i. R. Ing. Walter Rehak, Sonntagberg
… ist durch seine Worte und Taten das Ybbstaler Tor zur Eisenstraße. Seine Verlässlichkeit und schaffende Kraft sind uns ein Vorbild, auch wie man sich „für“ eine Sache einsetzen kann. Der Präsentationspunkt Gleiss, die Anfänge des Panoramahöhenweges, die Schnapsbrennerolympiade stehen für Engagement in der Gemeinde und „für“ die Region.

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Ing. Friedrich Riess, Ybbsitz
... als engagierter Firmenchef des Traditionsunternehmens Riess steht er fest hinter der regionalen Herkunft und seiner Kultur. Er vermittelt und verkauft tagtäglich regionale Erzeugnisse u.a. in Kooperation mit dem Eisenstraße-Museum "FeRRUM - welt des eisens" und den Eisenstraße-Wirten. Mit Weitblick und Offenheit findet er immer wieder Anknüpfpunkte zum regionalen Tourismus und schnürte tolle, erfolgreiche Angebotspakete u.a. im Zuge der Landesausstellung 2007 in Waidhofen an der Ybbs. Er steht für die Pfannenschmiede, sowie für unsere Metallbearbeitungsbetriebe in der Region.

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Dir. Ing. Marianne Schallauer, Göstling an der Ybbs
... ihr Einsatz als leidenschaftliche Netzwerkerin für die Region Eisenstraße und die Fachschule Unterleiten in Hollenstein an der Ybbs ist weithin bekannt. Sie steht nicht nur dem Museumsverbund „Eisenstraße-Museen“ als Sprecherin vor, sondern leitet das Webereimuseum Unterleiten. Als Direktorin der LFS Unterleiten liegt ihr viel an der Jugend. Jungen Menschen eine gute Ausbildung zukommen lassen, ihnen Perspektiven für die Zukunft mitzugeben, ihnen im Engagement im öffentlichen Leben Vorbild zu sein und Begriffe wie Heimat und Werte näher zu bringen ist ihr überaus wichtig.

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Leopold Schauppenlehner, Waidhofen an der Ybbs
... Ein Pädagoge mit einem besonders großen Herzen für den Sport: So kennt man den Pflichtschulinspektor aus Waidhofen an der Ybbs in der Region. Seit 1998 steht er als Sprecher und gute Seele dem Eisenstraße-Laufcup vor. Über 65.000 (!) Läuferinnen und Läufer bewegte seitdem diese Breitensportinitiative, die ein Grundprinzip der Regionalentwicklung auf den Punkt bringt: Gemeinsam kommt man weiter! Bei der Gründung des Eisenstraße-Langlaufcups stand er ebenfalls mit Tipps zur Seite. Bei Bildungsprojekten wie den Ferraculus-Unterrichtsmaterialien ist er wichtiger Netzwerker in Richtung Schulen.

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Johann Schragl, Scheibbs
... Er hat als Bürgermeister von Scheibbs und Direktor der Sparkasse Scheibbs viele regionale Projekte und Initiativen ermöglicht. Für ein Projekt brennt er ganz besonders: die Töpperkapelle Neubruck. Schon beim ersten Anlauf Anfang der 2000er-Jahre, das Juwel zu retten, war er an Bord. Im 2013 neu gegründeten Töpperkapelle Neubruck-Förderverein lief der Scheibbser zur Höchstform auf: Es gelang ihm als Obmann, über 220.000 Euro für die Revitalisierung dieses Kleinods auf die Beine zu stellen und viele Menschen für die aktive Mitarbeit zu begeistern. Die Töpperkapelle und Hans Schragl - das ist eine untrennbare und für die Region sehr wichtige Verbindung geworden.

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Berthold Schrefel, Göstling an der Ybbs
Durch seinen Fleiß, seine verbindende Art und sein Engagement hat Berthold Schrefel zahlreiche Eisenstraße-Initiativen auf den Weg gebracht: Der Göstlinger Bio-Landwirt führte im Jahr 2008 zehn Almen erfolgreich unter dem Dach der Eisenstraße-Almen zusammen. 2012 rief der passionierte Ausdauersportler den Eisenstraße-Langlaufcup ins Leben. Daneben ist Berthold Schrefel wertvolles Mitglied in der BioRegion Eisenstraße und in der Genussregion Mostviertler Schofkas. Kurzum: ein Tausendsassa am Hof und in der Loipe - und ein sympathischer Mostviertler obendrauf.

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Prof. Ing. Bertl Sonnleitner, Ybbsitz
... war schon Eisenstraßler, bevor die Eisenstraße gegründet war. Dass es dazu gekommen ist, ist auch seiner unermüdlichen Beharrlichkeit und dem Glauben an die Veränderbarkeit von scheinbar unveränderlichen Umständen zu verdanken. Nie müde steckt sein schaffender Geist in Büchern, im Namen Ferraculum und in Themenwegen. Sein Herz schlägt für die Österreichische Eisenstraße, Prof. Sonnleitner ist Ehrenbürger der Marktgemeinde Ybbsitz und Träger zahlreicher Auszeichnungen (Lebenslauf und Bibliographie).

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Vzbgm. Johann Strohmayer, Lunz am See
…war von 2000 bis 2012 Vizebürgermeister der Seegemeinde. Der groß gewachsene Landwirt machte sich schnell als „Mann der Tat“ einen Namen. Egal ob bei Hörsesseln, regionstypischen Buswartehäuschen oder beim Leitsystem: Hans Strohmayer war immer ein Dränger im positiven Sinn und setzte sich maßgeblich für die Einrichtung des DokuZ in Lunz am See ein. Dass die Gemeinde Lunz ihn anno dazumal als Vertreter in die Eisenstraße entsandte, war eine Stern- und Glücksstunde.

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Martin Teufl, Purgstall an der Erlauf
... Genuss, Regionalität und Gastfreundschaft zeichnen ihn aus. Über 15 Jahre war er Sprecher der Eisenstraße-Wirte. Als Meister seines Faches schafft er immer wieder kreative Schmankerl und geht mit Freude am Leben, am Arbeiten, an seiner Familie und seiner Umwelt voller Tatendrang durchs Leben. Stets trägt er dabei die Region nicht nur im Herzen, sondern auch in die Welt hinaus.

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Franz „Joe“ Wahler, Ybbsitz
... Als originellsten Brückenbauer Österreichs bezeichnete ihn die „Wiener Zeitung“. Mehr als ein Dutzend Stege und Brücken aus Metall hat der Ybbsitzer Handwerker in mehreren Eisenstraße-Orten geschaffen – darunter die Erlebnisbrücke in Ybbsitz oder die Stege und Stiegen zur Ötschertropfsteinhöhle in Gaming. Im Naturpark Ötscher-Tormäuer sind zudem Wahlers Ötscher-Bären und neuerdings seine „Ötscher:Grill“-Stationen zu bewundern. Wahler ist ein an Literatur und Kunst interessierter Querdenker, der Unikate schafft und verbindet – nicht mit Worten, sondern viel eindrücklicher: mit Werken.

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DI Gernot Walter, Waidhofen an der Ybbs
... bringt die Eisenstraße in die Schule, macht sie zum Bestandteil der Berufsausbildung. In der Werkstätte der HTL wurde des Öfteren praktische Hilfe geleistet, für Einrichtungen in der Eisenstraße und z.B. für die kunstvolle Herstellung des Buches der Schwarzen Grafen. Wir unterstellen persönliche Überzeugung denn ohne ihn anstoßen zu müssen, stößt man auf ihn bei internationalen Schmiedetreffen und Fachveranstaltungen.

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Mag. Eva Zankl, Waidhofen an der Ybbs
… als Leiterin des DokuZ Waidhofen, Initiatorin vieler musealer Aktionen und Obfrau des Musealvereins liegt ihr die Geschichte der Region sehr am Herzen. Als wichtiges Mitglied der ARGE „Kultur“ leistet sie bis heute einen entscheidenden Beitrag zum vielfach gerühmten Oral-History Projekt „Dokumentation Eisenstraße“.

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Bgm. a. D. Ernst Zettl, Göstling an der Ybbs
… als passionierter Historiker beschäftigt er sich seit Jahren mit der Geschichte der Eisenstraße und brachte sich mit großem Idealismus und Engagement in diverse Göstlinger Projekte ein und gilt u.a. als „Vater des Mendlingtales“. Auch heute gilt seine Leidenschaft noch immer dem Element Wasser, in Form der Ybbs und ihren Steinen.

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KR Waltraud Welser (2018), Ybbsitz
… stand stets für Aufbruch. Sie hat mit ihrem Gatten Josef Welser ein Hammerwerk zu einem europäischen Industrieunternehmen geführt und war sich gerade deshalb ihrer Wurzeln bewusst. Ihr Haus stand offen für bedeutende Anlässe, wie die Verschmelzung von Eisenstraße und Ötscherland, mit ihrem Engagement sind viele Projekte in den Gemeinden leistbar geworden. Ihr Herz war immer offen für das Schmiedehandwerk, ob bei Wettbewerben oder in der Lehrlingsausbildung. Frau Welser war durch und durch eine „Schwarze Gräfin“ – auch im historischen Sinn mit 340-jährigem Stammbaum.

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Edmund Fahrngruber (2017), Ybbsitz
…repräsentierte die Zunft der Schmiede, war Mitglied der Frauenzeche, welche ihre Wurzeln im 15. Jahrhundert hat. Als Hammerherr betrieb er mit seinem Bruder die Öffnung des Fahrngruberhammers – für eine neue Nutzung - als Schauschmiede. Das war echte Pionierarbeit. Mit der Öffnung des Hammers wurde mehr Bewusstsein für die Zeit der Schwarzen Grafen geschaffen als durch manch andere „teurere“ Vorhaben. Tausende Besucher konnten gute Laune ernten und wussten danach Bescheid um das Wesen der Heimat Eisenwurzen.

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HR Mag. Günter Grimm (2008), Ybbsitz
... er war der Gründungs- und Entwicklungsobmann. Mit ihm ist die Idee der Eisenstraße zu einer Bewegung gewachsen und der Verein um das Doppelte, auf 26 Mitgliedsgemeinden und zum Tourismusverband. Mit seinem 100%igen Einsatz war er durch und durch präsent, Klammer für das Ganze und am Drücker bei Medien, in der Politik und bei allen anderen.

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Prof. Alfred Habermann († 2008), Ybbsitz
.... er war Schmied, Bildhauer und Lehrer. Durch sein Wissen, sein Können und seine Erfahrung wurde er Schmiedepapst genannt. Viele Male hat Alfred Habermann das Schmiedefest Ferraculum mitgestaltet und dabei Schmiede aus Europa, Japan und Amerika nach Ybbsitz gebracht. Alfred Habermann bereicherte das Kursangebot in den Hammerwerken und trug wesentlich zur Erreichung der fachlichen Kompetenz von Ybbsitz als Schmiedezentrum in der Eisenstraße Niederösterreich bei.

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Bgm. i. R. ÖR Johann Six-Hönigl († 2012), Ybbsitz
… hat dem 1990 gerade gegründeten Verein seine erste Herberge angeboten, in einer Zeit geprägt von Hoffnung anstatt von regionaler Zielsicherheit und unwidersprochener Machbarkeit. Sein Vertrauen und sein Glaube an die Idee hat vielen Ybbsitzer Projekten einen Rahmen gegeben, innerhalb der regionalen Gesinnung. Und obwohl er sich nicht in den Vordergrund drängte, war er eine allseits geschätzte Persönlichkeit.

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KR Josef Welser (2005), Ybbsitz
... gemeinsam mit seiner Frau Waltraud stand Josef Welser für Aufbruch. Sie haben ein Hammerwerk zu einem europäischen Industrieunternehmen geführt. Gerade deswegen war er sich seiner Wurzeln bewusst. Sein Haus war offen für bedeutende Anlässe, wie die Verschmelzung von Eisenstraße und Ötscherland, mit seinem Engagement sind viele Projekte in den Gemeinden leistbar geworden. Sein Herz war offen für das Schmiedehandwerk, ob bei Wettbewerben oder in der Lehrlingsausbildung. Er war durch und durch „Schwarzer Graf“ – auch in historischem Sinn mit 340-jährigem Stammbaum.

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