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Gresten-Land

Ansprechpartner: Stefan Hackl


Blasonierung: "In einem vom Silber in Grün geteilten Schild, oben ein aus der Schildesteilung wachsender Roter Spieß mit Goldener Parierstange, unten in Grün ein Goldener Apfel an einem Zweig mit zwei Goldenen Blättern hangend."

Einwohner: 1.530 (2006)
Fläche: 55,50 km²
Seehöhe: ab 360m
Bürgermeister: Leopold Latschbacher
Web: www.gresten-land.gv.at
Telefon: +43 (0)7487 2240

Verbindung zur Eisenstraße: Bei der Gründung des Vereines „NÖ Eisenstraße“ war der damalige Kulturreferent und spätere Bürgermeister Hans Karner bereits im Gründungskomitee. Folgedessen war das erste Projekt des Vereines in der Gemeinde Gresten-Land der „Alte Rauheisenweg“, welches im Mai 1991 verwirklicht wurde.

Eine Dokumentation über den Weg der Fuhrleute, die das Rauheisen vom Erzberg vor dem Bau der Dreimärktestraße mühsam nach Gresten-Land brachten, sind auf diversen Schautafeln entlang des „Alten Rauheisenweges“ nachzuvollziehen. Diese alten beschwerlichen Wege, wie jener von Lunz am See über den Kreuzkogel nach Gresten, dessen Verlauf heute noch gut sichtbar ist, wurde später gerne als Schmugglerpfad benutzt um die an mehreren Stellen eingehobene Maut einzusparen. Auf schweren Wagen wurde Eisen vom Erzberg und am Rückweg in den Süden Lebensmittel für die Bergknappen und Eisenarbeiter befördert.

Der Proviantweg, ebenfalls ein Eisenstraße-Themenweg, führt vorbei an historischen Bauernhöfen und erzählt von der Besiedelung des Proviant- oder Dreimärktebezirks rund um Gresten, Purgstall und Scheibbs, über das harte Leben der Bauern, von der Bestellung der Äcker und Wiesen, die Bauernkriege und die Reformationszeit. Auf dem ebenen Panoramaweg zur St. Wolfgang-Kapelle steht die Besiedelung dieses Landes im Mittelpunkt. Im Grestner Naturkoststüberl gibt es bodenständige Bioprodukte und über den Meridianstein hinunter zum Karl-Wirt geht’s auf eine „Fuhrleutjause“ mit Köstlichkeiten aus der Eisenwurzen. Am „Proviantweg“ liegt auch die Bauernkapelle Gseng, die an jene elf „Hauseggerische Untertanen“ erinnert, die nach dem Bauernaufstand von 1597 auf grausame Weise hingerichtet wurden.

Der Meridianstein Gresten-Land, das Greenwich von Niederösterreich, wurde 1987 zentimetergenau eingemessen, dort wo sich der 15. Grad östlicher Länge mit dem 48. Grad nördlicher Breite schneidet. Der errichtete „Meridianstein“ ist seither gern besuchtes Ausflugsziel für Wanderer und Radfahrer.

2008 wurde ein Eisenstraße-Hörsessel, im Grenzbereich der Bauernhäuser Vorderweg und Steigerhof aufgestellt, wo Geschichten aus der Umgebung abgehört werden können. Im daneben installierten Mostbrunnen kann man sich mit Apfelsaft und Most stärken.

Heute präsentiert sich Gresten-Land als Region der Entspannung und der sportlichen Freizeitmöglichkeiten. Neben Mountainbiketouren, Bogenschießen, Stockschießen, vielzähligen Reitmöglichkeiten oder gemütlichen Wandertouren wartet bei geeigneter Schneedecke auch die Naturrodelbahn Ortlmühle.

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