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St. Anton an der Jeßnitz

Ansprechpartner: Stefan Hackl


Blasonierung: In einem grünen Feld ein silberner Sparren,

Einwohner: 1.277 (2006)
Fläche: 69,65 km²
Seehöhe: 400 m
Bürgermeisterin: Waltraud Stöckl
Web: www.st-anton-jessnitz.gv.at
Telefon: +43 (0)7482 482 40

Verbindung zur Eisenstraße: Andreas Töpper erwarb 1817 den "Griesshammer" in Neubruck bei Scheibbs, den er bis 1821 zum ersten großen Blechwalzwerk der Monarchie ausbaute. 1820 ließ er daneben ein prachtvolles Herrenhaus und einen Park anlegen. 1834 entstand die Töpperkapelle auf dem Werksareal. Um 1830 galt Töpper als der größte Privatunternehmer der Monarchie. In seinen Werken in Neubruck, Kienberg und Lunz am See, aber auch in seinen Bergwerken, Köhlereien und Forstbetrieben beschäftigte er zeitweise mehr als 800 Arbeiter. 1869 kaufte er die ehemalige Gewehrfabrik in St. Anton und richtete darin Räumlichkeiten zur Unterstützung bedürftiger oder verunglückter Mitarbeiter ein. Am 27. April 1872 starb Andreas Töpper. Wirtschaftliche Schwierigkeiten, die schon zu Lebzeiten begonnen hatten, und die große Wirtschaftskrise 1873 führten zum Niedergang seines Lebenswerkes.

Heute besitzt St. Anton mit der Töpper'schen Bruderlade eine tolle museale Einrichtung und mit dem Töpperweg einen Eisenstraße-Themenweg, wo die geschichtliche Aufarbeitung in Form von Schautafeln umgesetzt wurde.

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