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Wieselburg

Ansprechpartner: Stefan Hackl


Blasonierung: "Ein durch einen silbernen Querbalken von Blau auf Schwarz geteilter Schild, der im blauen Feld eine aus der Schildesteilung wachsende, über Eck gestellte, gequaderte, silberne an den vorderen Flächen goldene Burg mit ebensolchem Turm mit schwarzem Tor und Fenstern sowie roten Dächern und in seinem schwarzen Feld zwei silberne mit blauen Wellenbalken belegte, sich vereinigende Flüsse zeigt."

Einwohner: 3.791 (September 2012)
Fläche: 5,43 km²
Seehöhe: 269 m
Bürgermeister: Mag. Günther Leichtfried
Web: www.wieselburg.gv.at
Telefon: +43 (0)7416 523 19

Verbindung zur Eisenstraße: Seit 1443 wurden in „Zuisila“, wie Wieselburg damals hieß, am 4. Juli und 24. August jeweils Märkte abgehalten zu denen später u.a. Eisenhändler aus Kendl, Petzenkirchen und Purgstall an den Märkten im Dorf am Berg (Kirchenberg) teilnahmen. Wieselburg, das von Zwiesel (Gabelung zweier Flüsse) abstammt, war über Jahrhunderte bekannt für seine guten Werkstätten und wichtigen Transportwege, die u.a. auch Schmiede für die Reparatur von Fuhrwerken vor Ort benötigte. Vom Mittelalter bis ins 19. Jahrhundert wurde die Dreimärkte-Eisenstraße zum wichtigsten Wirtschaftsweg der NÖ Eisenwurzen und in Wieselburg zur wirtschaftlichen Lebensader für deren Bewohner. Für die Fuhrwerke gab es Einkehrmöglichkeiten um nach der Ruhepause entweder nach Purgstall bzw. Gresten oder zur Donau weiter zu fahren. Die Eisenstraße, geschottert und nur als Naturstraße errichtet, musste aufgrund des starken Pferdetransportaufkommens mit deren eisenbeschlagenen Holzrädern und durch Steigungen, sich verändernde Brückenbeschaffenheit sowie dem Zusammenlauf von Großer und Kleiner Erlauf mehrmals verlegt werden.

Heute präsentiert sich Wieselburg als moderne Messe-, Schul- und Braustadt, die mit der Anbindung an die Westautobahn an die vergangenen Handelswege der Eisenverarbeitung und des Provianthandel anknüpft.

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