Logo
  Eisenstraße
Niederösterreich

Neubruck 2/1
A-3283 Scheibbs
T +43 (0) 74 82 / 204 40
F +43 (0) 74 82 / 204 40-22
service@eisenstrasse.info
Eisenstraße Niederösterreich Schatzsuche & regionales Wissen Genuss & regionale Erlebnisse LEADER, regionale Produkte & Projekte
Search

Kraftplätze

Contact: Anita Eybl


Die Mariensäule in Waidhofen/Ybbs am „Oberen Stadtplatz“

Die Mariensäule am Oberen Stadtplatz nimmt den Platz des ehemaligen Prangers ein. Auf einem Fundamentquader mit profilierter Basis und Deckplatte erhebt sich die Marmorsäule mit einem einfachen jonischen Kapitell (oberer Abschluss einer Säule). Die Bekrönung bildet eine stehende vergoldete Marienfigur mit Kind aus Stein sowie mit Krone und Zepter. Auf dem Postament der Säule findet man, der Stadtpfarrkirche zugewandt, die lateinische Widmungsinschrift „Postament“ des Stifters Johann Bernhard Pocksteiner.

Brechen Sie mit uns mit Fackeln und Stirnlampen auf in einen mystischen Tag!

Prozessionsweg in Konradsheim - Element Feuer

Es gibt keinen Weg ins Glück. Glück ist der Weg! Es sind nur ein paar einfache Wörter, doch voller Bedeutung. Der Prozessionsweg erstreckt sich rund um die alte, aber dennoch bedeutungsvolle Kirche. Bewundernswert ist, dass er ein von den Konradsheimer Bewohnern künstlich angelegter Weg ist. Auf dem besinnlichen Weg befindet sich eine „Feuerstelle“, bei der jedes Jahr am Karsamstag das Osterfeuer entzündet wird. Auch sämtliche Bitt-, Palm, - und Erntedankprozessionen finden auf diesem mystischen Weg statt. Dies ist ein Zeichen dafür, dass die Konradsheimer nach wie vor viel Wert auf Zusammenhalt legen. In den rund 40 Jahren seines Bestehens wurde dieser Weg zur Tradition. Er ist ein „Markenzeichen“ für die Konradsheimer!

Lernen Sie Spirituelles & Feuriges mit Dr. Hermann Wagner kennen!

Die Kreuzkapelle in St. Georgen/Klaus

Der Leitspruch bzw. die Grundidee von den Erbauern im Jahr 1997 war:  „Rastplatz für Leib und Seele“. Als Grundform der Kapelle wurde eine Pyramide gewählt. Dies ist eine der ältesten religiösen Bauformen der Menschheit. Mit ihrer speziellen und in der Region seltenen Architektur sowie den vielen durchdachten Besonderheiten ist die Kreuzkapelle ein zentraler Ort für die Menschen des Dorfes und ein guter Rastplatz zum Wohlfühlen für alle Vorbeikommenden. Zu den durchdachten Besonderheiten gehören vor allem die Glasfenster, welche die vier Jahreszeiten, die vier Elemente und die vier Himmelsrichtungen symbolisieren. Das grüne Fenster steht für Frühling – Erde – Osten – Erwachen. Das rote Fenster steht für Sommer – Feuer – Süden – Reifen. Die Glasdarstellung in der Tür steht für Herbst – Luft – Westen – Ernten. Das blaue Fenster steht für Winter – Wasser – Norden – Ruhen bzw. Meditation und Gebet. Im Pflaster vor der Kapelle sind zwei gleichseitige ineinandergreifende Dreiecke dargestellt: Himmel und Erde berühren sich: „Hier ist Leben“.

Lauschen Sie dem Konzert zum Sonnenaufgang, gestaltet vom "Ensemble instrumental" unter der Leitung von Mag. Johannes Sulzer und genießen Sie ein Georgi-Frühstück im GH Mostviertlblick!

Die Ybbs in Böhlerwerk – Element Wasser

Der Ybbssteg ist die Verbindung zwischen Böhlerwerk, dem Böhlerwerker Bahnhof und dem Waidhofner Ortsteil Unterzell. Der erste Steg wurde vermutlich um 1900 erbaut und um 1914 von einem Hochwasser weggerissen. Die Leute konnten von da an nur mit einer Zille, einem flachbodigen Wasserfahrzeug, den Fluss überqueren. Der Ybbssteg wurde bereits viermal erneuert. Im Jahre 2008 wurde die Brücke in einer modernen Stahlbauweise neu errichtet.

Mystische Flussüberquerung: Gleiten Sie mit einer Zille über die Ybbs, nehmen Sie Bibelzitate mit auf den Weg!

Das Kastanienbaumensemble in Windhag – Element Erde

Die uralten Kastanienbäume, welche für die Besucher ein geheimnisvolles, natürliches Dach bilden, befinden sich am Waldrand kurz vor der westseitigen Ortstafel Windhags. Ein schöner, naturnaher Weg führt dorthin. Ob Jung oder Alt, jeder Windhager besucht diesen Platz gerne. Gepflanzt wurden die Bäume vor ca. 200 Jahren. Inmitten der Idylle befindet sich auch ein Kreuz Jesu.
Die Kastanie war schon in der Vergangenheit sehr bedeutungsvoll, was man an verschiedenen alten Sprüchen erkennt: „Plagende Nerven und Ungeduld, tun der alten Kastanie Huld.“ „Bei Husten und Schmerz im Brustbereich, koche man die Blätter weich. Leg den Brei wenn er noch dampfe, auf Hals und Brust, das löst den Krampfe.“ Kastanien vermitteln uns Geduld und Anpassungsvermögen. Von ihnen geht eine tiefe Ruhe und Geborgenheit aus.
 
Die Kastanie war für die Kelten das Paradebeispiel eines Baumes, den die Umwelt höchst selten gemäß seiner natürlichen Anlagen wachsen lässt. Beschneidet man eine Kastanie, schlägt sie nämlich ungeheuer schnell wieder aus, verliert dabei aber deutlich ihre ursprüngliche Form.

Lesen Sie im Baumhoroskop nach!

Der Schobersberg in Windhag

Von Windhag gelangen Sie über den Sandhof auf den Schobersberg. Am höchsten Punkt von Windhag, auf 729 m Höhe, befindet sich eine Kapelle, eingeschlossen von zwei Bäumen. Erste Erinnerungen an eine Kapelle reichen schon an die Zeit vor 1900 zurück.
 
Die Stadt Waidhofen hatte früher einen Galgen, neben dem eine Kapelle stand. In dieser Kapelle stand eine Kreuzigungsgruppe, vom Volk „Schauerkreuz“ genannt. Diese Bezeichnung entstand deshalb, weil hier die zum Tode Verurteilten vor ihrer Hinrichtung ein Gebet in Beisein eines Priesters verrichten durften. Vierhundert Jahre lang war demnach das neben der Hinrichtungsstätte stehende Schauerkreuz, die letzte Stätte des Trostes, bevor die Verurteilten, schuldig, oftmals aber auch unschuldig vom „Leben zum Tode“ befördert wurden.

1871 wurden Galgen und Kapelle abgerissen. Das Erstaunen bei den am Bau befindlichen Arbeitern war groß, als sie direkt beim Aushub unter dem Galgen eine große Anzahl von Totenschädeln und Gebeinen fanden. Die Neuerrichtung der Kapelle erfolgte im Jahre 2009.

Erkunden Sie mit Dr. Peter-Fischer Colbrie mit Winkelruten den Schobersberg!

Im Ort des Hl. Leonhard - St. Leonhard/Wald

Der idyllische Ort St. Leonhard/Wald liegt 11 km nordöstlich von Waidhofen/Ybbs auf einem Bergrücken mit einer Seehöhe von 720 m. Die Kirche in St. Leonhard wird im Jahre 1443 zum ersten Mal erwähnt und hieß damals St. Linhard in der Leithen. In dieser Zeit war die Kirche dem Hl. Michael geweiht. Im Jahre 1740 wurde der heutige Hochaltar mit dem Altarbild des Hl. Leonhard errichtet. Somit ist heute der Hl. Leonhard der Schutzpatron der Kirche.  In St. Leonhard befindet sich außerdem das „heilige Band“, auch „Leonhardikette“ genannt, durch das Anbinden über einige Tage hinweg an dieses, erhoffte man sich Heilung von „Tobsüchtigen“.

Seit 1826 pilgern die Wiener Fiakerfahrer alljährlich nach St. Leonhard. Dies dürfte mit dem Schutzpatron des Hl. Leonhard zusammenhängen, der unter anderem Viehpatron, besonders der Pferde, Rinder und Schafe ist. 1908 stifteten die Wiener Fiakerfahrer den Marienaltar. Seit einigen Jahrzehnten haben sich dieser Wallfahrt die Wiener Taxifahrer angeschlossen.
 
„Ohne einen Weg gegangen zu sein, werde ich nie erfahren, ob ihn zu gehen sich nicht doch gelohnt hätte.“ (Wolf-Jakob Schmidt)

Lernen Sie mit "SEPP" Max Hirsch die Wallfahrts-Fiakerkirche kennen - und stärken Sie sich bei einem Mittagessen in den Gasthäusern Harreither und Ettel!

Der Luft-, Klang- und Duftgarten am Sonntagberg

Dieser spezielle Garten befindet sich am sehenswerten Panorama-Höhenweg und wurde im Jahre 2002 im Rahmen des Projektes "Königshufenweg" errichtet.
Instrumente, Gongs und Klangschalen werden seit Jahrtausenden vom Menschen als Musikinstrumente und auch zum Heilen verwendet. Töne und Klänge lösen bei Menschen, Tieren und Pflanzen Heilungs- und Wachstumsimpulse aus. Klänge stimulieren und beleben, sie aktivieren die Lebensenergie! Gleich neben dem Klangbau finden Sie auch einen Duftgarten mit zahlreichen Kräutern und Pflanzen.

Hinterlassen Sie bei der "RUNDumSCHAU" in Doppel ihren Fußabdruck und treten Sie wenige Meter weiter in die Welt des Luft-, Klang- und Duftgartens ein!

Die Basilika am Sonntagberg

Die Basilika Sonntagberg ist der krönende Abschluss dieser beeindruckenden Wanderung. Ein breites Langhaus mit seitlich je drei Kapellenräumen, eine gewaltige Kuppel an der Kreuzung zum Querschiff und eine Orgelempore, die sich quer über das gesamte Hauptschiff spannt, lassen Sie die Macht des Glaubens an diesem Ort spüren. Genießen Sie auf der Aussichtsrampe den tollen Ausblick über das ganze Mostviertel!

Lassen Sie den Tag bei Orgelmusik und regionalen Köstlichkeiten ausklingen! Verewigen Sie sich im "Stock im Eisen"!

Quelle: Kurzführer von Frau Mag. Zankl, Recherchen des HAK-Projektteams

 


 Seite weiterempfehlen
 Print this page